Das Städtchen Salò, vor Winden geschützt,
in der gleichnamigen Bucht am Ufer des Gardasees, wo die "Riviera
bresciana" beginnt, die sich bis Gargnano ausdehnt und von einer
besonders üppigen Mittelmeervegetation gekennzeichnet ist. Hier und in
Gardone begann um die Jahrhundertwende der Tourismus für gehobene
Ansprüche und noch heute wird Salò von einem überwiegend italienischen
und wohlhabenden Publikum besucht. Bei einem Erdbeben am 30/10/1901
wurde Salò in einen Trümmerhaufen verwandelt; beim Wiederaufbau plante
man eine wichtige, touristische Neuerung: Es entstand entlang der ganzen
Seeseite die mondäne Uferpromenade des "Lungolago Giuseppe Zanardelli".
Diese hat bis heute die Atmosphähre des alten Seebades bewahrt und ist
eine der grosszügigsten am ganzen See.
Markttag ist jeden Samstag.
"Auszug aus dem
KOMPASS-Kultur-Reiseführer Nr. 250 Gardasee"
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